Geistige Nahrung - Seelenrezepte
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Auszug aus dem Buch "Der Gottmensch"
(Leben und Leiden unseres Herrn Jesus Christus, Band IX, S. 251, Maria Valtorta)

Er beginnt wieder zu reden: "Während wir die Mahlzeit eingenommen haben, hat einer von euch, kein Israelit, gesagt, er wolle mich um eine Erklärung bitten. Er soll es jetzt tun, denn wir werden bald zum Volk zurückkehren und uns dann trennen müssen."
"Was willst du denn wissen?"
"Wir wußten nicht einmal, dass wir eine Seele haben. Eigentlich ... hätten wir es wissen müssen, denn unsere Vorfahren ... Aber wir haben die Schriften der Alten nicht gelesen. Wir waren wie Tiere und wußten nicht mehr, was das ist, diese Seele. Auch jetzt wissen wir es noch nicht.

Was ist die Seele?

Vielleicht unser Verstand? Das glauben wir nicht, den in diesem Fall hätte sie uns gefehlt, und wir haben gehört, dass es ohne Seele kein Leben gibt.

Was also ist die Seele, von der man sagt, sie habe keinen Körper, von der man sagt, sie sei unsterblich, wenn nicht der Verstand? Der Verstand ist körperlos. Aber er ist nicht unsterblich, denn er vergeht mit unserem Leben. Auch der weiseste Mensch denkt nicht mehr nach dem Tod."

"Die Seele ist nicht der Gedanke, Mann. Die Seele ist der Geist, ist das immaterielle Prinzip des Lebens. Das nicht fühlbare, aber wahre Prinzip des Lebens, das den ganzen Menschen belebt und den Tod überlebt. Deshalb nennt man sie unsterblich. Sie ist etwas so Erhabenes, dass selbst der größte Gedanke ein Nichts ist im Vergleich zu ihr. Der Gedanke hat ein Ende, während die Seele zwar einen Anfang, aber kein Ende mehr hat. Ob selig oder verdammt, sie existiert weiter. Selig jene, die sie rein bewahren oder sie wieder zu reinigen wissen, nachdem sie sie beschmutzt haben, um sie dem Schöpfer so wiederzugeben, wie er sie geschaffen hat, um den Leib zu beleben."

"Aber ist sie in uns, oder über uns, wie das Auge Gottes?"
"In uns."
"Also in uns gefangen bis zum Tod? Als Sklavin?"
"Nein, als Königin. Im Gedanken des Ewigen ist die Seele, der Geist das, was im geschaffenen Lebewesen, das Mensch genannt wird, herrscht. Sie stammt vom König und Vater aller Könige und Väter. Sie ist sein Hauch und sein Ebenbild, sein Geschenk und sein Eigentum und hat die Aufgabe, aus dem Geschöpf, das Mensch genannt wird, einen König des großen, ewigen Reiches zu machen, aus dem Geschöpf, das Mensch genannt wird, einen Gott im jenseitgen Leben, einen "Lebenden" in der Wohnung des erhabenen, einzigen Gottes. Sie ist als König geschaffen, mit der Autorität und der Bestimmung einer Königin. Ihre Mägde sind die Tugenden und Fähigkeiten des Menschen, ihre Dienerin ist der gute Wille des Menschen. Und ihr Knecht ist der Gedanke, ihr Knecht und Schüler ist der Gedanke des Menschen. Aus dem Geist schöpft der Gedanke Kraft und Wahrheit, Gerechtigkeit und Weisheit, und so kann er zu königlicher Vollkommenheit heranwachsen. Ein Gedanke, der des Lichtes des Geistes entbehrt, wird immer mangelhaft und unklar sein und nie gewisse Wahrheiten begreifen, die für den, der von Gott getrennt ist und das Königtum der Seele verloren hat, unverständige Geheimnisse bleiben. Der Gedanke des Menschen ist blind und töricht, wenn er des grundlegenden Werkzeugs entbehrt, das nötig ist, um zu verstehen, um sich über das Irdische zu erhaben und sich emporzuschwingen zur Höhe, zur allerhöchsten Intelligenz und Macht, mit einem Wort, zur Gottheit. Ich spreche so zu dir, Demethios, weil du nicht immer nur ein Wechsler gewesen bist. Du kannst meine Worte verstehen und sie den anderen erklären."
Du bist wirklich ein Seher, Meister. Nein, ich bin nicht immer nur ein Wechsler gewesen ... Das war vielmehr die letzte Sutfe meines Abstiegs ... Sage mir, Meister. Wenn aber die Seele Königin ist, weshalb herrscht sie dann nicht über den bösen Gedanken und bezwingt das böse Fleisch des Menschen?"
"Zwang würde weder Freiheit bedeuten noch Verdienst, es wäre Unterdrückung."
"Aber der Gedanke und das Fleisch überwältigen oft die Seele ------ ich spreche von mir, von uns - und machen sie zu ihrer Sklavin. Daher sagte ich, dass die Seele in uns die Gestalt einer Sklavin angenommen habe. Wie kann Gott erlauben, dass sie, etwas so Erhabenes - du selbst hast sie den Hauch Gottes und sein Ebenbild genannt ---- von etwas niedrigerem gedemütigt wird?"
"Im Plan Gottes war nicht vorgesehen, dass die Seele zur Sklavin werde. Vergißt du den Feind Gottes und des Menschen? Die niedrigen Geister sind auch euch bekannt."
"Ja, und sie haben alle grausame Gelüste. Ich kann sagen, wenn ich mich an meine Kindheit erinnere, dass der Mensch, der ich geworden und dann bis an die Schwelle meines Greisenalters geblieben bin, nur diesen niederen Geistern zuzuschreiben ist. Nun finde ich das arme, verwirrte Kind von damals wieder. Aber kann ich so sehr Kind werden, dass ich auch zur Reinheit von damals zurückfinde? Kann man in der Zeit zurückgehen?"
Es ist nicht nötig, zurückzugehen. Du könntest es auch nicht. Die vergangene Zeit kehrt nicht wieder, man kann sie nicht wiederbringen und man kann in ihr nicht zurückgehen. Aber das ist auch nicht nötig.
Einige von euch kommen aus Gegenden, in denen die Theorie der pythagnoreischen Schule bekannt ist. Die Seelen, deren Aufenthalt auf Erden beendet ist, kehren nie mehr auf die Erde zurück, in keinen Körper. Nicht als Tiere, das es sich nicht ziemt, dass ein so übernatürliches Wesen in einem unvernünftigen Tier wohnt. Und auch nicht als Mensch, denn wie sollte der mit der Seele vereinte Leib beim jüngsten Gericht seinen Lohn empfangen, wenn die Seele sich mit mehreren Körpern bekleidet hätte? Die Anhänger dieser Theorie sagen, dass nur der letzte Körper sich der Belohnung erfreuen wird, das die Seele nach wiederholten Reinigungen in den verschiedenen Leben erst bei der letzten Inkarnation eine Vollkommenheit erreciht, die eines Lohnes würdig ist. Das ist Irrtum und Beleidigung, Irrtum und Beleidigung Gottes, da man behauptet, Gott könne nur eine beschränkte Zahl von Seelen erschaffen. Irrtum und Beleidigung des Menschen, da man ihn für so schlecht hält, dass man ihn nur schwerlich einer Belohnung würdig erachtet. Die Seele wird nicht sofort belohnt. Sie wird sich vielmehr in neunundneunzig von hundert Fällen im anderen Leben einer Reinigung unterziehen müssen. Aber diese Reinigung ist Vorbereitung auf die Freude. Denn wer sich reinigt, ist schon gerettet. Und wer gerettet ist, wird nach dem jüngsten Tag zusammen mit seinem Körper in die Freude eingehen. Er kann nur einen Körper für seine Seele haben und ein Leben auf der Erde, und er wird sich mit dem Körper, den ihm seine Eltern geschenkt haben, und der Seele, die der Schöpfer für ihn geschaffen hat, um sein Fleisch zu beleben, der Belohnung erfreuen.
Eine neue Inkarnation gibt es nicht, wie es auch keine Rückkehr in der Zeit gibt. Aber eine Erneuerung mit Hilfe des freien Willens, das gibt es, und Gott segnet einen solchen Willen und steht ihm bei. Ihr alle habt diesen Willen gehabt. Der sündige, lasterhafte, schmutzige und verbrecherische Mensch, der Dieb, der Verführte und der Verführer, der Mörder, der Gotteslästerer und der Ehebrecher, sie alle können durch das Bad der Reue geistig wiedergeboren werden, das verdorbene Mark des alten Menschen vernichten und das noch verdorbenere geistige Ich vertilgen, als wäre der Wille, sich zu erneuern, eine Säure, die die ungesunde Hülle unter der sich ein Schatz verbirgt, angreift und zerstört und dann den eigentlichen Geist zum Vorschein bringt, erneuert, geheit und mit einer neuen Denkart umkleidet, mit einem neuen, guten, kindlichen Gewand. Oh, ein Gewand, das sich Gott nähern darf, das würdig die erneuerte Seele kleidet, das sie bewacht und ihr hilft bis zum Augenblick ihrer absoluten, überirdischen Erschaffung, der vollendeten und glorreichen Heiligkeit von morgen im Reich Gottes -ein, mit menschlichem Verstand und Zeitmaß gemessen, vielleicht noch weit entfertes Morgen, aber ein schon sehr nahes Morgen aus der Sicht der Ewigkeit.
Alle können, wenn sie wollen, wieder das reine Kind der Kindertage werden, das liebliche, demütige, offene, gute Kind, das die Mutter an ihr Herz drückte, auf das der Vater mit Stolz blickte, das der Engel Gottes liebte und das Gott selbst liebevoll betrachtete. Euere Mütter! Vielleicht waren es Frauen von großer Tugend ... Gott wird ihre Tugenden nicht unbelohnt lassen. Strebt danach, ihnen ähnlich zu werden, um einst mit ihnen vereint zu sein, wenn es für alle Tugendhaften nur eines geben wird, das Reich Gottes für die Guten. Vielleciht waren sie nicht gut und haben zu euerem Verderben beigtragen. Aber wenn sie euch nicht geliebt haben, wenn ihr die Liebe nicht gekannt und dieser Mangel euch schlecht gemacht hat, dann seid jetzt, da eine göttliche Liebe euch aufgenommen hat, heilig, um einst in himmlischer Freude die Liebe zu genießen, die jede andere Liebe überragt!
Habt ihr noch andere Fragen?"
"Nein Herr. Wir müssen noch vieles, alles lernen, aber im Augenblick haben wir keine anderen Fragen mehr ..."

Ich allein bin die Liebe und Barmherzigkeit. Ich kann auch den größten Sünder nicht bestrafen, wenn er mein Mitleid anruft, sondern ich verzeihe ihm in unendlicher und unerforschlicher Barmherzigkeit.
(Jesus zu Sr.Faustine)

 

 

 

 



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